There is but one law: eat or to be eatenDer junge Stopmouth wächst in keiner heimeligen Gegend auf. Sein Stamm und er hausen in heruntergekommenen Ruinen, täglich wird ums Überleben gekämpft. Wo ist die nächste Beute und wie wird man nicht selbst zu einer ... denn Ackerbau oder Viehzucht sind unbekannt. Menschen und alle anderen Spezies halten eine strikte Fleischdiät - Nachschub für den Kochtopf gibt es beim Nachbarn.
The Inferior ist ein wilder Mix - im wahrsten Sinne des Wortes. Auf den ersten Blick: junger Wilder stapft durch post-apokalyptische Welt. Aber es steckt noch eine Menge mehr dahinter. Peadar O Guilin hat Spaß daran, die Leser zuerst auf schaurige Erkundungstour in eine kannibalistische Umgebung zu schicken, bevor das eigentliche Abenteuer beginnt. Dabei entdeckt der stotternde Stopmouth nicht nur die Welt, sondern auch die Worte, um sie zu beschreiben ... warum ist diese Welt denn so post-apokalyptisch? Warum jagen alle einander?? Und warum stirbt bei 100prozentigem Fleischkonsum keiner an Herzverfettung ...???
Die Antworten mögen zum Schluß glasklar sein - die gut 420 Seiten bis dahin sind spannend, atemlos und überraschend.
Übrigens: im Januar ist The Inferior bei Penhaglion in deutscher Übersetzung erschienen. Aus Stopmouth wurde dann natürlich Stolperzunge und als Titel hat man sicherheitshalber Die Kuppel gewählt. Weil: sonst blickt der doofe Fantasy-Leser ja nicht den Zusammenhang von Mediengesellschaft und Truman Show, in der die Wilden mal gezeigt werden ... Oh, stop! Spoiler-Alarm und grmpf ob dieser Titelgebung!

Titel: The Inferior
Autor: Peadar O Guilin
Verlag: David Fickling Books
Jahr: 2008
Sprache: englisch
ISBN: 978-0-385-75145-2

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